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Körperorientierte
Psychotherapie |
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| Es gibt viele verschiedene Verfahrensweisen
in der Psychotherapie wie die Psychoanalyse, die Verhaltenstherapie
und die Gestalttherapie, um nur einige zu nennen. |
| Die körperorientierte Psychotherapie
ist eine tiefenpsychologisch fundierte Methode, die sich
dadurch auszeichnet, dass sie das Gespräch unmittelbar
mit einer therapeutischen Arbeit mit dem Körper kombiniert. |
| Geschichtlich gesehen ist diese Behandlungsmethode
eine Weiterentwicklung der Bioenergetik (bioenergetische
Analyse) nach Alexander Lowen, die wiederum aus der Arbeit
Wilhelm Reichs, einem Freud-Schüler, hervorging. |
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| . . . die körpertherapeutische Arbeit
ist die Tatsache, dass ein enger Zusammenhang besteht
zwischen Psyche und Körper eines Menschen. Jedes
Erleben, jede Erfahrung ist an den Körper gebunden
alles, was im Laufe der Zeit erlebt wird, das Schöne
und auch das Leidvolle, hinterlässt im Körper
seine Spuren. Von Geburt an (und in gewissem Maße auch
vor der Geburt im Mutterleib) war der Mensch einem Umfeld
ausgesetzt, das ihn formte, ihn erzog, ihn zu dem machte,
was er heute ist. Doch wo es Formierung gibt, kann es
auch Deformierung geben. Nicht immer sind die Haltungen,
die dem Kind mitgegeben wurden, dem Erwachsenen nützlich,
das erlernte "Ver-Halten" kann eben auch "fest-halten",
einschränken, vom lustvollen, erfüllten Leben
fern halten. |
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Ein Beispiel: Es gibt das Sprichwort
"die Angst lässt den Atem stocken" oder "vor Angst die
Luft anhalten" die meisten Menschen haben so etwas
mehr oder weniger stark schon erlebt. Schon diese Redensarten
weisen darauf hin, dass das Gefühl Angst (Psyche) und
die Atmung (Körper) etwas miteinander zu tun haben. Ein
Mensch, der beispielsweise als Kind in einer sehr beängstigenden
Umgebung aufwuchs, hat gelernt seine Atmung auf ein Mindestmaß
zu reduzieren. Die Folgen können die verschiedensten Beschwerden
im psychischen und psychosomatischen Bereich sein. |
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