Praxis für körperorientierte Psychotherapie
und systemische Traumatherapie EMDR (HPG)
Claudia Schneider de Assis

Heilpraktikerin für Psychotherapie

 
Nymphenburger Straße 92    80634 München    Fon: 0179–189 11 49
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Mein Know-how Wozu es gut ist Was es ist Wie es abläuft
Körperorientierte Psychotherapie
Systemische Traumatherapie EMDR
EMDR & Allergie
EMDR & Chronische Schmerzen
  Systemische Traumatherapie EMDR
 
Im weitesten Sinne ist ein Trauma eine belastende Erfahrung, die unser Leben ab dem Moment des Ereignisses beeinflusst, meist in einschränkender oder schwächender Weise. Francine Shapiro, die Begründerin der EMDR-Methode, spricht von den Traumen mit großem "T" mit dramatischen Auswirkungen wie Unfälle, Verluste, Vergewaltigung etc., die häufig zum "Posttraumatischen Belastungssyndrom" führen (Schlafstörungen, Konzentrationsschwächen, Angstzustände, psychosomatische Beschwerden, flash backs . . .).
Die Traumata mit kleinem "t" sind Erfahrungen (meist aus der Kindheit), die in uns beengende oder negative Überzeugungen entstehen lassen und ebenfalls belastende Störungen nach sich ziehen können (Depressionen, mangelndes Selbstwertgefühl, usw).
Paul Klee - Ausschnitt 4
 
Manche Traumata sind nicht erinnerbar und können unerkannt verschiedenste Probleme verursachen. Typische Folgen nicht erinnerbarer Traumata sind:
Angststörungen (Phobien, Panikstörungen, Prüfungsängste)
Somatisierungsstörungen (Rücken- oder Nackenbeschwerden, Tinnitus, Herzprobleme, wandernde Schmerzen im ganzen Körper)
Depressives Syndrom, Ess-Störungen, Lern- und Konzentrationsstörungen u.a.
 
  Grundlage für  
. . . das Funktionieren von EMDR sind Ergebnisse aus der Hirnforschung:
Bei einem Schockerlebnis reagiert der Organismus in der Regel mit Angriff, Erstarren oder Flucht. Erst etwas später wird normalerweise die Erinnerung daran so abgespeichert, dass wir sie örtlich und zeitlich in unser Leben einordnen, sie logisch begründen und auch in Worte fassen können. Wie in der Hirnforschung gerade in jüngerer Zeit herausgefunden wurde, entstehen bei sehr belastenden Situationen im Gehirn "Blockierungen": Die kognitive und emotionale Verarbeitung zwischen linker und rechter Gehirnhälfte kann nicht wie beschrieben stattfinden. Somit bleibt das Erlebnis unverarbeitet und isoliert und führt zu den oben genannten Störungen.
EMDR ermöglicht durch spezielle Techniken (sog. bilaterale Stimulation: Rechts-links-Augenbewegungen oder taktile Stimulation), ebendiese Verbindung zwischen der rechten und linken Gehirnhälfte wiederherzustellen und die Verarbeitung der Traumata in Gang zu setzen.
Eine große Bedeutung stellt bei der systemischen Traumatherapie die Ressourcenarbeit dar, deren Ziel es ist, den Betroffenen in aktuellen Krisensituationen zu stärken oder während und nach der EMDR-Arbeit zu stützen. Dabei werden durch imaginative Techniken und bilaterale Stimulation die dem Klienten innewohnenden positiven und stärkenden Ressourcen und Kräfte aktiviert und verstärkt.
Verbunden mit Elementen der Gesprächs-, Körper- und Maltherapie kann die Systemische Traumatherapie EMDR zusammen mit Ressourcenarbeit in vergleichsweise kurzer Zeit die Traumata, seien sie bewusst oder unbewusst, der Verarbeitung zugänglich machen und damit die Belastung auflösen.
EMDR wird mittlerweile nicht mehr nur für ausgesprochene Traumata eingesetzt, sondern kann bei alltäglichen Problemen und Coachingthemen gute Hilfe leisten.
 
 
Wie es abläuft
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